LRV – Testwochenende mit sensationellen Meldefeldern

Bis die Kette glüht an Tag 1:

Bild: W. Liesenhoff

Tag 1 des großen Test-Wochenendes liegt hinter uns. Gut einhundert Athletinnen und Athleten von 9 Jahren bis Mitte fünfzig der drei Stadtbremer Vereine sowie dem Vegesacker RV holten bis in die frühen Abendstunden auf den Ergometern im Kraftraum des BRC Hansa alles aus sich heraus.

Während die Jüngsten auf der 500m-Strecke größtenteils ihren ersten Ergotest überhaupt absolvierten und sich alle samt super schlugen, zeigten die Kinder der AK 13, dass die jetzt mit zu den Großen gehören. Erstmals auf der 1000m-Strecke am Start wurden auch hier gute Ergebnisse und technisch teilweise schon sehr ansprechende Leistungen gezeigt. Richtig zur Sache ging es in der AK 14 bei den Jungs, wo gleich mehrere Sportler pfeilschnell unterwegs waren und bereits beim Eingangstest die Zeiten der letztjährigen AK 14 vom Ausgangstest unterbieten konnten. Die Junioren A und B hatten alle die 2000m- Distanz zu bewältigen. Auch hier waren in vielen Bereichen schon tolle Leistungen dabei, auch wenn gerade auf dieser langen Distanz die Abstände doch teilweise sehr groß waren. In den letzten Läufen des Tages durften dann die Studenten und Masters ihre Leistungen über 1000m unter Beweis stellen und verließen die Ergos anschließend mit zumeist gequälten, aber dennoch zufriedenen Gesichtern.

Tolle Bedingungen an Tag 2:

Zum Glück blieb es heute bei einer Dusche auf dem Weg zu den Vereinen. Bei strahlendem Sonnenschein begaben sich Sportler und Trainer zum Werdersee und die für die Langstreckendauer angekündigte dicke Regenwolke machte einen großzügigen Bogen um Bremen herum.

Im Kinderbereich bestritten neun Einer und ein Doppelzweier der AK 14 die 3000m-Strecke. Bei den Jungs untermauerte Frederick (Hansa) seine starke Ergoleistung vom Vortag und siegte mit deutlichem Abstand zu den Verfolgern und noch vor dem Doppelzweier. Mit etwas weniger Abstand gewann bei den Mädchen mit Fabienne ebenfalls eine Hanseatin das Rennen.

Bei den A-Junioren hatte mit Neele (VRV) und Johann (BSC) zwei Leichtgewichte die Nase vorn. Ebenso bei den B-Junioren, wo Mika (BRV v. 1882) als schnellster die 6km hinter sich brachte. Benita (ebenfalls BRV v. 1882) und Dorothee (Bremerhaven) lieferten sich im Juniorinnen-B-Einer ein enges Rennen, das Benita knapp für sich entscheiden konnte.

Tolle Leistung an Tag 3:

Bild: W. Liesenhoff

Der längste der drei Testtage begann bei strahlendem Sonnenschein, der die frostigen null Grad Außentemperatur etwas erträglicher machte, mit dem 3000m Lauf der Junior*innen. Siebeneinhalb Runden galt es auf der Aschebahn zu absolvieren, die Johann (BSC) am schnellsten hinter sich brachte. Im Anschluss hatten die Beine Pause und die Arme durften beim Ausdauertest im Liegend Anreißen nachziehen. Damit hatten die Junior*innen den letzten Test bereits hinter sich gebracht, während es für die 41 Kinder erst richtig losging.

Bild: W. Liesenhoff

Aufgeteilt in zwei Gruppe, absolvierte die eine Hälfte zuerst das Seilspringen. Hier waren es Elin (Bremerhaven) bei den Mädchen und Frederik (Hansa) bei den Jungs, die die besten Ergebnisse erzielten. Die andere Gruppe bestritt zeitgleich den Starttest auf dem Ergo, bevor die Gruppen tauschten. Die meisten Watt auf dem Ergo brachte Tomke (Bremerhaven) und erneut Frederik an die Kette.

 

Bericht von Wiebke Liesenhoff

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Herbst-Cup Kettwig – Abschluss mit zwei Siegen

Bremens Ruderer haben mit Erfolg auf dem Kettwiger Herbst-Cup eine der beliebtesten Abschluss-Regatten der Herbstsaison besucht. Die Wassersportler traten mit insgesamt sechs Vierer-Mannschaften der stadtbremischen Rudervereine sowie vom Ruderteam des Vereins für Hochschulsport (VfH) an und holten zwei Siege. Beim Herbst-Cup sind über zwei Tage vier Ruderstrecken zu bewältigen. Nach 2500 und 750 Metern folgen am zweiten Regattatag 4000 Meter sowie ein Sprint über nur 250 Meter.

VfH-Team – Bild: Sören Dannhauer

An beiden Regattatagen herrschte aufgrund des Herbstwetters mit kalten Nächten und viel Sonne  für starken Morgennebel. Sonntag sogar so heftig, dass nach zweimaliger Startverzögerung um insgesamt fast 90 Minuten die 4000 Meter Strecke fast halbiert wurde.

 

VfH-Team – Bild: Sören Dannhauer

Das VfH-Team um Johanna Heil, Lina Opitz, Hendrik Nagel, Dietrich Behr und Steuermann David Werth setzte sich im Mixed-Doppelvierer knapp gegen fünf Konkurrenten durch. Nach drei Strecken mit drei Siegen führte das Team bis zum Abschlusssprint sicher. Dann wurde es jedoch äußerst knapp. Mit Platz vier im Sprint wurde es dann eng, die Konkurrenz aus Trier zog nach Punkten gleich. Aufgrund der besseren Zeiten bei den längeren Distanzen konnte sich das VfH-Team aber das begehrte Sieger-T-Shirt abholen.

Nach einem Skullbruch beim Gegner trat das Mastersteam mit Uwe Schüssler (Bremer RC Hansa), Holger Ilgner (Bremer Ruderverein von 1882), Ulf Beck (Kiel) und Uwe Hollmann (Verden) bei der Sprintstrecke sogar doppelt an und fuhr somit insgesamt fünf Rennen über das Wochenende. Obwohl die Gegner im Wiederholungsrennen so motiviert waren, dass sie die Bremer Renngemeinschaft das einzige Mal auf der Regatta bezwangen, ging der Herbst-Cup-Sieg im Masters-Doppelvierer ungefährdet an Ilgner, Schüssler und Co.

 

 

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Deutsche Sprintmeisterschaft – Münster 2018

Bei der Deutschen Sprintmeisterschaft in Münster hat der Bremer Ruder-Club Hansa eine Medaille um nur 0,02 Sekunden verpasst. Im U19-Doppelzweier galten Til Hildebrandt und Janek Hadamovsky bei den Titelkämpfen über 350m als aussichtsreiche Medaillenkandidaten. Den Sprung auf das Podest verpassten die beiden mit einen hauchdünnen Rückstand.

Im Vorlauf gab es bereits unerwartete Probleme und nur ein Sieg hätte den direkten Finaleinzug bedeutet. Das Hansa-Duo unterstrich dann im Hoffnungslauf die Medaillenambition und siegte deutlich. Im A-Finale setzen sich zwei Boote vor das Feld. Dahinter kämpften die Boote aus Münster und Hamm mit dem Bremer um Bronze. Mit jeweils 0,01 Sekunden Abstand kamen diese drei Boote ins Ziel. Das bittere Ende = hauchdünn Platz fünf für Hildebrandt und Hadamovsky.

 

 

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Internationaler Einstand gelungen!

Die Vegesackerin Pia Lüsse konnte sich bei ihrem ersten Auftritt mit der U19-Nationalmannschaft beim Baltic Cup im polnischen Kuszwica zwei Medaillen sichern. 

Der Baltic Cup wird seit 25 Jahren von den Anrainerstaaten der Ostsee als Ländervergleichskampf der Altersklasse U19 ausgetragen. Der Deutsche Ruderverband nutzt die traditionell im Herbst ausgetragene Veranstaltung, um erstmals die Kandidaten der Nationalmannschaft 2019 zusammenzuführen und neue Bootsbesetzungen zu testen.

Bild: Ulrich Wiebe

 Lüsse startete in einem Boot mit Charlotte Hoffmann aus Verden, mit der sie bereits im Sommer bei der U19-Meisterschaft eine Medaille im Vierer erruderte. Dem Duo gelang im Riemen-Zweier ein gutes Debüt im Nationaleinteiler. „Sicherlich muss mehr Qualität in den Ruderschlag. Aber sie haben sich von Rennen zu Rennen gesteigert und es besonders auf der Sprintstrecke gut gelöst.“, so Bundestrainerin Sabine Tschäge über den Lüsse-Zweier. Auf der olympischen Normaldistanz über 2000 Meter holten sich Lüsse/Hoffmann die Silbermedaille, im zweiten Rennen über 500 Meter gab es dann sogar Gold.

Bild: Ulrich Wiebe

 

 

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Guter Auftritt beim Städtekampf Rostock 2018

Bremens U-17-Ruderer starteten beim Sechs-Städtekampf in Rostock. Dieser Wettkampf wird zwischen den Städten:  Dresden, Berlin, Potsdam, Rostock, Hamburg und Bremen  ausgetragen.

Bild: W. Liesenhoff

Zwar hatte die Bremer U17- Auswahl in Rostock wenig mit den sportlichen Entscheidungen zu tun aber waren sehr engagiert dabei.

Insgesamt traten die Jungs und Mädchen in sechs Bootsklassen an.

Die Juniorinnen traten im Einer, Zweier und Vierer an und sortierten sich am Ende der Felder ein. Die Junioren sorgten mit Rennen im Einer, Doppelzweier und Zweier-ohne sowie in Vierern und einem Achter für einige Mittelfeldergebnisse.

Bild: Ch. Einert

In der Gesamtwertung der sechs Städte blieb dem Landesruderverband Bremen dennoch nur der sechste Platz.

Im Vergleich zu der Konkurrenz mit teils Kandidaten für die U 19- Nationalmannschaft des kommenden Jahres oder amtierenden U17-Meistern waren Landestrainerin Christina Einert sowie Projekttrainer Tammo Meyer durchaus zufrieden mit der engagierten, lernfreudigen und sympathischen Bremer U17-Auswahl.

 

Bild: Ch. Einert

Bild: Ch. Einert

 

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RBL – Saisonabschluss in Bad Waldsee

Die Bedingungen waren hervorragend und es herrschte Sonnenbrand-Wetter. Die Stimmung zum Finale der Ruder-Bundesliga hätte kaum besser sein können.

Mit Platz sechs haben die Aktiven des Bremer Sport-Clubs und des Bremer Ruderverein von 1882 das mit Abstand beste Ergebnis der gesamten Saison errudert. Damit gelang dem Bremer RBL-Achter, wie erhofft, der Sprung in die topten der Tabelle. Als weiteres Highlight gab es den Pokal als bester Bundesliga-Neuling des Jahres 2018, da die Bremer als einzige der Mannschaften, die in diesem Jahr neu dabei waren, es unter die besten zehn der Ruder-Bundesliga geschafft haben.

Bild: Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga

Die unmittelbare Vorbereitung für den Renntag war wie in der gesamten Saison durch Urlaub und vermehrte auch Studienaufenthalte im Ausland sowie Pflichtpraktika der Studenten geprägt und haben den Kader schrumpfen lassen. Der große Reiseaufwand im über 730 Kilometer entfernten Bad Waldsee sorgte für weiter Absagen.

Trotzdem verlief der Einstieg in den Renntag nach Maß in ein herausragendes Wochenende. Die Bremer überraschten die Konkurrenz und letztlich auch sich selbst mit Platz sechs. “ Jetzt hat alles gepasst und wir haben uns selbst belohnt. Es war perfekt!“, beschreibt es Bugmann Jens Große.

Am Ende der Saison bleibt die Frage stehen: Wie geht es weiter?

Die Ruder-Bundesliga hat wirtschaftliche Probleme. Eine kostenneutrale Liga zu gestalten gelingt kaum. Hier bleibt die Entwicklung abzuwarten. Unabhängig davon steht die Stimmung im Team Bremen auf „Weitermachen“. Die Personalplanung im eher knapp besetzten Kader soll noch im September passieren. Bleiben dann noch die Sponsoren des Team Bremen im Boot, wollen Große & Co. 2019 wieder schauen, ob es den perfekten Renntag gibt.

 

Kader 2018

Nils Hülsmeier (Kapitän), André Müller, Cedric Borchers, Stefan Giesen, Janosch Brinker, Ben Rasche, Philipp Maibaum, Lars Bohling, Felix Bargstedt (alle Bremer Sport-Club e.V., Ruderabteilung), Jens Große, Tobias Dirschauer, Henry Schultz, Anton Brandt, Sören Dannhauer, Yannick Schmols, Djamila Bojarra (Stf.), Jana Brinkmeier (Stf.) (alle Bremer Ruderverein von 1882 e.V.)

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Asmussen holt U23-EM-Bronze

Vegesackerin Luise Asmussen ist am vergangenen Wochenende bei den U23-Europameisterschaften für Deutschland an den Start gegangen.

Asmussen, die noch im Juni bei den Deutschen Meisterschaften U23 eine starke und eher unerwartete Silbermedaille im Leichtgewichts-Einer gewann, qualifizierte sich damit für die U 23 Europameisterschaft in Brest, Weißrussland.

Vorbereitet hat sich Asmussen in Berlin, wo sie studiert und in der Trainingsgruppe des Bundestrainers trainiert.

Nach einer direkten Qualifikation ins A-Finale, ruderte Asmussen dann im Finale der besten 6 Boote zur Streckenhälfte (1000m) noch auf Rang vier. Im Weiteren fiel sie sogar auf Rang fünf zurück. Aufgrund des engen Feldes, konnte Asmussen im Endspurt die Konkurrenz hinter sich lassen und so den Sprung aufs Podest für sich entscheiden.

Als verdienter Lohn: Bronze!!!

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26 Titel bei Landesmeisterschaften – starke Nachwuchsruderer

Am Samstag wurden die Landesmeisterschaften auf dem Werdersee ausgetragen.

Bei guten, sonnigen Wetter verlief die Regatta reibungslos und die Jüngsten glänzten mit vollen Meisterschaftsrennen.

Emily Duncan und Frederik Donalies (Bremer Ruder-Club Hansa) sowie Leichtgewichtsruderin Mariella Freundt (Vegesacker Ruderverein) setzten sich bei den 13jährigen im Einer durch.

Bei den 14jährigen hatten Mieke Liesenhoff (BRC Hansa), Leichtgewicht Marlicia Freundt (VRV) und David Runkler (Bremerhavener Ruderverein) den Bugball vorne.

Jonah Lohse und Vereinskameradin Olga Gohr (beide BRC Hansa) siegten im Einer der Altersklasser der U 17-Sportler.  Mika Brinkmeier (Bremer Ruderverein von 1882) dominierte bei den Leichtgewichten. Weiterhin konnte Brinkmeier mit Enno Peters (ebenfalls BRV 1882) den Leichtgewichts-Doppelzweier gewinnen.

Den Doppelzweier der U 17 in der offenen Klasse gewannen Jan Hempelmann (BRC Hansa) und Lohse sowie Luise Reusch und Dorothee Honnen (BHRV 1889) bei den Juniorinnen. Den Zweier-ohne der U17 Junioren gewannen Finn Priebe und Cedric Krause (beide BRV 1882).

Überraschend war der Sieg der U17-Sportlerin Reusch, die in der Altersklasse der U 19 den Einer für sich entscheiden konnte.

Sowohl im Doppelzweier als auch im Zweier-ohne fuhren Til Hildebrandt und Janek Hadamovsky (beide BRC Hansa) praktisch ohne Konkurrenz zum Titel. Auch im U 19 Einer der offenen Klasse wurde Hildebrandt Bremer Meister. Den Meisterschaftstitel bei den Leichtgewichten sicherte sich Lasse Tietz (BRV 1882).

Das Dou Florian Michaelis und Martin Beer (BRV 1882) gewannen überraschend den Doppelzweier der Senioren. Im Vierer-ohne waren André Müller, Nils Hülsmeier, Cedirc Borchers und U 19 Ruderer Florian Babel (alle Bremer Sport-Club) siegreich.

Borchers und Müller sicherten sich ebenfalls den Zweier-ohne und Müller krönte sein Wochenende zusätzlich im Einer. Den Frauen-Einer der offenen Gewichtsklasse gewann Jasmina Bier (VRV) und bei den leichten Frauen Neele Benjes (BRC Hansa).

Die Bremerhavenerinnen Julia Lange und Yasmin Haider gewannen im Doppelzweier und später gemeinsam mit Dorothee Honnen und Luise Reusch auch im Doppelvierer.

Regattaergebnis: BM 2018 – Ergebnis

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